IMG_0310

Ich sitze wieder einmal im Büro. Mein Kalender sagt: 4.März. Noch 2 Wochen bis zum Pioneers Go Public 2016 und ich schwelge in Erinnerungen der letzten Monate. Ich möchte all die prägenden Momente des letzten Jahres mit euch teilen, die wie Schätze mein Leben bereichern; aber wo fange ich an?!

Für mich startete der 6.Lerngang der Pioneers of Change schon Wochen vor dem ersten Modul. Flyer drucken, E-Mails an interessierte Menschen schreiben, Informationsabende abhalten, die ersten Teambesprechungen, wer sind die neuen TeilnehmerInnen? Woher kommen sie, was bewegt sie dazu sich ein Jahr lange mit sich und ihrem Wirken in der Welt zu beschäftigen?

Das erste Modul…

Dann der 28.April 2015, das erste Modul beginnt. Die TeilnehmerInnen des Lerngangs 2015/16 begegnen sich zum ersten Mal. Ein „bunter Haufen“ an Menschen denke ich mir  (mit einem breiten Grinsen in meinem Gesicht). Meine Anspannung fällt ab und ich realisiere: das sind die Menschen, die ich nun ein Jahr lange begleiten darf! Die „Neuen“ die sich jetzt zu den bereits mehr als 100 bisherigen „AbsolventInnen“ dazugesellen. Ich weiß, dass dieses Jahr persönliche Highlights aber auch schwerere Zeiten bringen wird – wahrscheinlich für jede einzelne Person; ob sie das auch schon ahnen? Und wieder einmal bin ich dankbar über den Beitrag, den ich hier in der Lerngangsleitung mit meinen KollegInnen Martin, Franziska und Simon leisten darf.

DSC_0283

Geschichten

Und ich sag´ euch, ich könnte Geschichten erzählen! Wie befreiend ein „Kindergartenspielchen“ sein kann! „Freak out“ schreie ich in die Runde – und alle machen mit! Wirbeln durch den Raum, lachen, schreien, tanzen und SPRINGen. Ich erinnere mich an die vielen fröhlich-leichten Momente, aber auch an die zu tiefst berührenden. Wo Tränen geflossen sind aufgrund eines „Weltschmerzes“ der uns alle manchmal einfach zu überwältigen scheint. Oder Tränen, hervorgerufen von einer schlichtweg bewegenden, persönlichen Geschichte. Schmerz, Traurigkeit und Wut waren immer DSC_0429willkommen. Im Nachhinein betrachtet zählen sie zu den ganz besonderen Momenten im Lerngangsjahr. Stets waren und sind sie Vorboten von (großen) Veränderungen! Und sie stehen für ein Vertrauen (in sich selber, an die Gruppe und mich als (Beg-)Leiterin) das mich sprachlos macht.

Ich fange an zu schmunzeln, wenn ich daran denke, in welchen unterschiedlichen Settings wir uns das ganze Jahr über bewegt haben. An einem Tag die Kraft und Weisheit der Natur aufsaugend in der Wiese  sitzend (oder am Waldboden liegend, in den Bach springend, vom Felsen schreiend…), und im nächsten im Seminarraum am Computer Businessplan schreibend.

Und jetzt? Jetzt ist das Jahr beinahe um. Die TeilnehmerInnen sitzen nach wie vor in ihrer individuellen Vielfältigkeit mit mir im Kreis. Einige stehen voll in ihrem neuen Business, andere haben ihr Leben völlig umgekrempelt und machen erste Schritte hinaus ins Neue. Alles ist gut, alles darf sein – aber JETZT ist einfach Zeit um DANKE zu sagen und zu FEIERN!

Danke!

Ich spüre die Kraft der Natur, wenn ich daran denke, wie wir mit Christian Felber im Gras getanzt haben oder mit Andreas Schelakovsky tiefenökologisch gearbeitet, ich lache über die heilige Verrücktheit von Alfred Strigl, ich bin beeindruckt von Alexis Eremia und ihrer herzlichen Power mit der sie uns alle angesteckt hat, vom Unternehmergeist des Georg Tarne, der Ruhe von Christian Lechner und dem wertvollen Tool der Gewaltfreien Kommunikation, die er uns näher gebracht hat, der Weisheit von Lilian am Naturmodul auf der Postalm. Ich bin dankbar für den Zuspruch der MutmacherInnen Heini Staudinger, Doris Rasshofer, Harald Katzenschläger und dem wunderbaren Storytelling der Gebrüder Stitch, über das überraschend leichte Spielen mit Zahlen dank Michael Gassner und dem angestupst werden von Sylvia Brenzel und Alfred bezüglich persönlicher Projektionen auf Geld. Seit diesem Jahr habe ich auch dank Stefan Stockinger eine Ahnung, was „freak marketing“ ist und das professionelles Feedback und die Unterstützung von Gerald Laufer und Reinhard Herok sind aus dem Lerngangsjahr ebenfalls nicht mehr wegzudenken.

Und last but not least wird mir warm ums Herz – oder noch mehr warm im Magen – wenn ich an die feine Verköstigung unserer Köchin Cosi Hoyer (und ihre Helferleins) denke. Wie wäre es möglich an der Gestaltung der Welt mit leerem Magen mitzuwirken? Unvorstellbar für mich!!!

von Birgit Rossmanith

 

Comments are closed.